Freitag, 24. Juli 2009

Immer noch keine Antwort vom BKA, daher Email an Zensursula und ihr Ministerium

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der aktuellen Debatte zum Thema Jugendschutz im Internet, Internetsperren bzw. Zugangserschwernis sowie der Verbreitung von Kinderpornografie habe ich vor ca. 36 Stunden beim Generalbundesanwalt sowie beim BKA Anzeige gegen die Onlineredaktion des Spiegel (Spiegel-Online) sowie der Redaktion der Onlinezeitschrift "Einestages" gestellt, eben wegen Verstoss gegen Par. 184b StGB.

Bis jetzt ist die Seite immer noch online, auf die Anzeige wurde in keiner Weise reagiert. Wie können Sie es vertreten, dass die Abbilder einer (damals) minderjährigen medial ausgeschlachtet werden? Wird Kinderpornografie und die jetzt auch strafbare Anscheinspornografie nur nach Gutdünken und selektiv verfolgt?
Wie steht das Ministerium und besonders Frau von der Leyen zu diesen Bildern und der medialen Benutzung derselben durch ein bekanntes Magazin?

Wie auch schon die ursprüngliche Anzeige wird auch dieser Text unter http://rafaelwv.blogspot.com veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüssen,

Rafael E. Wefers Verástegui

Anschreiben an das Bka/Generalbundesanwalt:
Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit stelle ich Anzeige gegen das Magazin "Einestages" bzw. die Redaktion des Magazins sowie die redaktionell verantwortlichen Mitarbeiter des Magazins Spiegel Online, die für das Magazin "Einestages" verantwortlich zeichnen.

Tatbestand:
Unter der URL http://einestages.spiegel.de/static/document/31918/maennertraum.html?k=kinski&o=original_publicationdate-DESCENDING&s=0&r=3&c=1
sind Fotos der Nastassja Kinski zu finden, die eindeutig als "pornografisch" anzusehen sind. Laut Text war die fotografierte Person zum Tatzeitpunkt 16 Jahre als, also minderjährig. Die eindeutige Pose sowie die stark sexualisierte Darstellung in Zusammenhang mit dem Text beweisen, dass es sich in diesem Fall nicht um "Kunst" handelt, sondern eindeutig ein sexueller Bezug zu der Abgebildeten herstellen soll.

Nach Paragraf 184b macht sich strafbar wer:

Pornografische Schriften die sexuelle Handlungen von, an oder vor Kindern (§ 176 Abs. 1) zum Gegenstand haben verbreitet bzw. öffentlich ausstellt [...] oder sonst zugänglich macht.

Dieser Tatbestand ist gegeben.

Aufgrund des sensiblen Themas und der aktuellen Diskussion in den Medien und der Politik und der bisher vertretenen Meinung des Bundesfamilienministerin sowie zahlreichen Vertretern der Regierungskoalition, gehe ich davon aus, dass es sich genau um diese Art von Pornografie handelt, die zu bekämpfen, einzudämmen und zu "sperren" ist.

Ich bitte mich über den Stand der Ermittlungen und Massnahmen zu unterrichten.

Weiterhin wird dieses Schreiben auf meinem Blog http://rafaelwv.blogspot.com im Internet veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüssen,

Rafael E. Wefers Verástegui
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