Dienstag, 15. September 2009

Alphablogger vs. Piratenpartei

Bei "Deutschlands bekanntestem Blogger" Sascha Lobo fallen die Piraten aus "Zeitgründen" unter den Tisch. Sixtus beklagt auf Twitter die "talibaneske Reaktion" mancher Piraten auf seinen Angriff, Kritik sieht anders aus, nach einem Interview des Piraten-Vizes bei der rechtslastigen Zeitschrift "Junge Freiheit" (JF) und verweist auf einen Artikel bei Spreeblick in dem den Piraten allerlei an den Kopf geworfen wird.

Auch fixmbr! lässt es sich nehmen sich dem Piratenbashing anzuschliessen, andere sogenannte und selbsternannte Alphablogger werden diesem Trend mit Sicherheit folgen. Doch stellt sich mir die Frage: Warum? Cui bono? Was haben diese Medienmenschen davon?

Aufmerksamkeit ist Ihnen damit sicher. Aber gibt es noch weitere Interessen? Nun man kann ja mal, ganz ohne Gewähr, spekulieren.

Sixtus steht dem ZDF nahe (und dem Handelsblatt, etc). Eine ÖR-Sendeanstalt deren letztendlich Weisungsbefugte die etablierten Parteien sind. Da ist Konkurrenz der Piraten vielleicht nicht so gern gesehen. Darf und kann man Guerillataktik postulieren?

Spreeblick wird eine gewisse Nähe zur Musikindustrie und der Contentmafia nachgesagt. Da ist die Ablehnung der Piraten nur ein roter Faden im Gesamttenor.

Fixmbr! scheint dem Gutmenschensyndrom zu erliegen, es muss alles politisch höchst korrekt ablaufen, durchgegendert und am Besten ökologisch neutral und CO2-schonend. Da wird den Piraten schonmal alles mögliche unterstellt, letztendlich einfach die Unwählbarkeit.

Die grosse und abschliessende Frage die ich nun stellen möchte (und um deren Beantwortung ich bitte) lautet: Warum?
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