Montag, 30. November 2009

Ein paar Thesen zu Minaretten, Religionen und Toleranz

1. Toleranz ist keine Einbahnstrasse. Wer Toleranz fordert muss sich bewusst sein, dass auch er tolerant zu sein hat. Quid pro quo.

2. Integration ist eine Bringschuld. Dazu gehört das Erlernen der Verkehrsprache(n), das Anerkennen eines gesellschaftlichen Konsenz. Wenn die eigene Identität die Integration verhindert, sollte man sich fragen ob man (freiwillig) im richtigen Land lebt oder lieber woanders hinzieht.

3. Religion darf kein Integrationshindernis sein. Religion ist Privatsache. Jeder hat das Recht zu Glauben woran er/sie/es will. Das Recht auf Glaube und Religion endet dort, wo die Rechte Dritter beginnen oder verletzt werden.

4. Religion, Herkunft und Bildung sind kein Grund sich dem Schulsystem und Bildung in seiner Gesamtheit zu verweigern.

5. Wer einwandert hat Rechte... UND Pflichten! Wer nur an Rechten aber nicht an Pflichten interessiert ist, dem steht es frei zu gehen, Europas Länder sind (derzeit) freie Länder.

6. Wer Respekt fordert, sollte diesen auch erweisen. Wer sich respektlos verhält, sollte nicht erwarten als willkommener Gast behandelt zu werden.

7. Wer kommt um der Gesellschaft, dem Staat oder der Gemeinschaft der Bürger Schaden zuzufügen, der nehme sich in Acht. Wir können und dürfen uns im Rahmen unserer Gesetze wehren.

8. In Europa existiert ein Recht auf Bildung. Dieses Recht wahrzunehmen ist auch die Pflicht eines jeden einzelnen!

9. In Europa nehmen wir Menschenrechte, Rechte der Frauen und Kinder und selbst der Homosexuellen sehr ernst. Ideologien die diese negieren werden wir kritisieren, kommentieren, bekämpfen.

10. Freie Meinungsäusserung ist unser allerhöchstes Gut, dazu gehört es auch, Dinge sagen zu können die anderen missfallen oder sogar vor den Kopf stossen. Wir dürfen Mohammed als "Kinderficker" bezeichnen, Jesus als Kiffer darstellen, einen Frosch zu kreuzigen oder Buddha als Ronald McDonald darstellen. Wer damit nicht klarkommt, der kann ja gehen.

11. Das in vielen Ländern verfassungsrechtlich garantierte Recht auf Religionsfreiheit, garantiert nicht das Recht auf die Erbauung von ideologisch gefärbten Machtsymbolen. Das gilt für Minarette, Kirchtürme, Synagogen, Tempel usw.

Posted via email from rafaelwv's posterous

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