Montag, 29. November 2010

Warum #facebook das #aol von heute ist #walledgarden

Momentan geht bei vielen Verfechtern des "freien" und "netzneutralen" Internet die Furch vor dem Koloss Facebook um. Facebook hat in letzter Zeit ein Wachstum hingelegt, welches selbst Google in den Schatten stellt, die "Userbase" ist breit, international und über Facebook voll vernetzt, und vor allem fühlen sich diese Nutzer auf Facebook wohl.

Facebook ist ein "walled garden" Konzept. Was ist ein "walled garden" überhaupt und was ist daran so besonders"?
Ein "walled garden" ist eine Umgebung, die ein Dienst- oder Netzanbieter schafft um den Nutzer innerhalb selbst gesteckter Grenzen zu halten, also werden sowohl die Angebote innerhalb des "walled gardens" kontrolliert und ausgesucht, als auch (im schlimmsten Falle) die Kommunikation gefiltert und überwacht.

Solche Konzepte gab es zu Anfangszeiten des massenverfügbaren Internets zu hauf: AOL, Compuserve, T-Online, Metronet...
All diese Anbieter hatten dem echten "Internet" eine Art Portal vorgeschaltet, auf dem man die vom Anbieter eingestellten Funktionen und Angebote nutzen konnte (und sollte). Das eigentliche Internet sollte nur eine Beigabe sein und so wenig wie nur möglich genutzt werden. Aus diesem Grund integrierten die Portalanbieter immer mehr Funktionen wie Email, Chat oder Instant-Messaging, "interne" Webseiten, Suchmaschinendienst für eigene Produkte, etc.

Das schien eine ganze Weile lang gut zu funktionieren, wenigstens für die breite Masse, auch wenn ein AOL-Nutzer im IRC und im Usenet als "Lamer" usw. betitelt wurden, waren sie ja kleine Kinder die von der "Mutter" AOL behütet werden mussten.

Irgendwann kamen diese Portalanbieter aber aus der Mode, die Software war zu umständlich und oft unstabil und anfällig, die Portale waren für die oft spärlich vorhandene Bandbreite einfach zu aufgebläht und der Zugang zum tatsächlichen Internet oft auch interessanter, da sich dort Portale wie Altavista, Lycos, Yahoo, web.de usw. entwickelten, die dem User ein ähnliches Gefühl von Vollständigkeit gaben wie der ursprüngliche Zugangsanbieter, ohne aber den Nutzer zu bevormunden.

Plötzlich verschwanden die "walled garden" Anbieter oder besser gesagt sie wurden mehr und mehr vom reinen Zugangsanbieter verdrängt. Alle Versuche diese Technologie wiederzubeleben (Freenet/MobilCom) scheiterten reichlich schnell und kläglich.

Und nun kommt Facebook ins Spiel. Facebook ist kein Zugangsanbieter im klassischen Sinne, denn Facebook gibt dem User keine technische Möglichkeit (xDSL, DialIn, WIMAX, 3G, LTE, etc) sich mit dem Internet oder speziell Facebook zu verbinden. Es ist Sache des Users sich Verbindung zu verschaffen, ABER einmal mit dem Internet verbunden, möchte Facebook den User behalten. Es wird wieder ein "walled garden" aufgebaut bei dem Facebook entscheidet welche Inhalte man zu sehen bekommt und welche nicht. Allerdings geht Facebook hier weitaus zielgruppenorientierter vor, denn über die Auswertung des "social graph", der "likes" und der Statusmeldungen können sowohl die angezeigte Werbung als auch die Angebote von Facebook personalisiert werden und dem Nutzer entsprechend in einem "das könnte sie interessieren"-Bereich angezeigt werden.

Einige sehen in Facebook eine Gefahr für das "freie" Internet, denn es gibt sowohl zahlreiche Zensurmechanismen die bis in die private (!) Kommunikation hineinreichen (siehe "Lamebook"-Debatte) als auch die Gefahr das Facebook über das "like"-System klassische Suchmaschinen wie Google oder Bing ablöst.

Diese Gefahr, wenn man sich als solche betrachten mag, besteht durchaus. Der durchschnittliche Internet-Nutzer ist wohl von den Möglichkeiten, von der Versatilität des Internet derart überfordert, dass er sich ein solches "walled garden" Modell zurücksehnt.

Als Massenmedium wird daher Facebook oder ein eventuelles Nachfolgemodell die Suchmaschinen als grösster Trafficverteiler und -generator ablösen, denn die breite Masse bevorzugt anscheinend diese Portalmodelle mit eingebundener Werbung, Information, Unterhaltung, Spiel und Kommunkation (bald sogar die Facebookvariante von Email+Instant Messaging+Google Wave+Google Buzz), in der man nicht selber allzuviel machen respektive denken muss und in der es gestattet, ja sogar gewollt ist, das man konsumiert (sowohl Medien als auch Produkte, die beworben und vertrieben werden).

Früher schon fanden hauptsächlich die eher versierten Nutzer in die "Untiefen" des Internet, ins IRC, das Usenet, auf FTP-Server etc. So wird es wohl wieder werden, Facebook als AOL für die Lamer 2.0 und die Geschichte wiederholt sich.

Auch lesenswert:

Die unerträgliche Lameness des Web 2.0

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Sonntag, 21. November 2010

formspring.me

Ask me anything http://formspring.me/rafaelwv

Demokratie kann so gar nicht funktionieren, es gibt zuviele dumme Menschen! - Eine Einladung zum Diskurs

Menschen machen Fehler, bestimmte Menschen machen besonders viele Fehler und eine besonders grosse Menge Menschen scheint eine statistisch beweisbare Vorliebe zu haben, besonders grosse und fatale Fehler zu machen, sonst ist es schlichtweg unerklärbar wir Gerhard Schröder Kanzler und Joschka Fischer Aussenminister haben werden können... und um zu beweisen das Dummheit ein Faktor ist, der sich immer noch steigern lässt, hat eine "Mehrheit" doch tatsächlich derart gewählt, das Angela Merkel Bundeskanzlerin werden konnte und Guido Westerwelle zum Aussenminister ernannt wurde.

Fazit: Demokratie funktioniert so nicht!

Ich nehme in diesem Diskurs die Rolle des "advocatus diaboli" ein, d.h. ich vertrete die Meinung, dass das Modell der Demokratie weltweit gescheitert ist bzw. noch scheitern wird, wenn man dem dummen Pöbel und dem "Stimmvieh" erlaubt zu wählen.
Dumme können eben keine klugen Entscheidungen treffen und tun sie es dennoch, dann ist es purer Zufall aber niemals intentioniert.

Daraus resultiert folgender Vorschlag: Wahlberechtigung nur wer mindestens die Allgemeine Hochschulreife erlangt hat, dabei gilt das Hessenabitur als nicht ausreichende Qualifikation, wer als Hauptfach Sport- oder Sozialwissenschaften hatte, darf auch nicht ohne vorhergehende Prüfung wählen.

Die Befähigung zum Abgeordneten etc wird nur dann erteilt, wenn entsprechende Intelligenztests bestanden werden und nach vorheriger Beurteilung durch einen Ethikrat, der die charakterliche Integrität und Unbestechlichkeit bescheinigt.

"Einfache Menschen" sollten sich um Politik und Entscheidungen sowieso nicht kümmern, was dabei rauskommt sehen wir ja derzeit in der deutschen Politik: Atomkompromiss, soziale Kälte, Lobbygruppen schreiben Gesetze und bestimmen die Tagespolitik, die demokratischen Prozesse werden Zugunsten vom Krisenpolitik ausser Kraft gesetzt und annihiliert... sowas kommt davon wenn dumme Menschen wählen und regieren dürfen.

Stellen wir uns doch mal vor, wenn wirklich kluge Menschen den Kurs bestimmen würden, ungeachtet moralischer Bedenken oder den Interessen einzelner Wirtschafts- oder Lobbygruppen! Schluss mit zwangsweisem Wachstum, Schluss mit Subventionen für Projekte die keiner braucht und niemand will, Schluss mit Investitionen in Krieg, Waffen und Militär, keine Hemmungen auch mal ein paar Zöpfe abzuschneiden...

EIN PARADIES!

Lasst nicht zu das die Dummen uns regieren... die Zukunft muss den Menschen gehören die Ihren Kopf nicht nur als Hutständer benutzen.

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WARUM MAN KEIN INFORMATIKER WERDEN SOLLTE! - TimmoEs Soup

Check out this website I found at timmoe.soup.io

Irgendwie kommt mir das wirklich bekannt vor....

...und es stimmt, man das das nicht sein Leben lang machen!

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Freitag, 19. November 2010

Bin Bombe, komm Ausland!

adaptare - Kabel und Adapter Nochmal Tablet-Kunde: Der AV-Klinkenausgang

Während das adaptare en route also eine sehr gängige Pinbelegung hat, für die man fast an jeder Ecke ein Klinke-Cinch-Kabel findet, sieht die Sache beim Archos 70 schon wesentlich komplizierter aus.

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Donnerstag, 18. November 2010

Chicken-Wraps zum selbermachen

Utopia?

Das Internet hat in den letzten Jahren viel verändert... oder doch nicht? Tatsächlich sind die veränderung teilweise subtil, teilweise geradezu revolutionär gewesen (Telekommunikation, Chat, Email, Skype, VoIp, Instant Messaging, etc).

Allerdings haben viele dieser Neuerungen, dieser Revolutionen sich noch nicht richtig und vollständig auf die Welt so wie wir sie kennen ausgewirkt und noch gibt es sehr viel mehr "Offliner" als "Onliner" und noch stellen die meisten "Offliner" die Regierungen und Machthaber dieser Welt. Noch. Denn das Internet hat Potential. Ich persönlich glaube, das Internet hat weitaus mehr Potential als mitunter gesehen oder propagiert wird und es geht weit über reine Telekommunkation, Handel oder schlichtweg Unterhaltung als solche hinaus.

These: Das Internet und die absolute und globale Kommunikation werden früher oder später Geld (das Konzept von Währung welches derzeit vorherrscht) ablösen.

Ich kann heute schon beinahe jede Ware zu beinahe jedem Preis von überall her beziehen. Momentan muss ich noch mit Geld (in einer vorher spezifizierten Währung) bezahlen, allerdings gibt es auch heute schon Dienstleister, die sich der Währungsproblematik (Devisenkonversion) annehmen, so das ich mir darüber keine allzugrossen Sorgen machen muss.

Wir erinnern uns an die Definition von Geld, also Währungseinheiten stehen für einen Wert der dann in Arbeitsleistung oder Waren umgetauscht werden kann. Die Relation der Menge der Währungseinheiten die ich für eine definierte Ware oder Dienstleistung erbringen muss ist der Indikator für den Realwert der Währung.

Demzufolge ist Geld nur eine Krücke, da man zu Prä-Internetzeiten Waren- und Dienstleitungen nicht unbegrenzt und ungehemmt tauschen konnte. Nun wird sich dies aber in den nächsten Jahren zunehmend ändern, zum die grossen Weltwährungen aufgrund massiver Wirtschaftsprobleme immer weiter im ("Real-") Wert fallen. Mit der Konsequenz das entweder das gesamte monetäre System der Weltwirtschaft sich neu erfinden muss (und es wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft wohl auch wird), oder eine andere Art der Wirtschaft etabliert, die es dank des Netzes den Austausch und die Weitergabe von Dienstleistungen, Waren, Ideen etc. in Quasi-Echtzeit möglich macht.

These: Die grossen "Volksparteien" sterben aus

An der SPD und der CDU in Deutschland kann man dies heute schon recht gut sehen. Diesen monolithischen Parteien stirbt (hoffentlich bald!) die Basis weg. Die Politik dieser Parteien ist nicht mehr zeitgemäss, die Strukturen sind verkrustet und Berufspolitiker die in einer Blase gross geworden sind begeben sich auf das Regierungsparkett um Menschen zu regieren die sie nur als blasses Stimmvieh wahrnehmen.

Tatsächlich bietet das Internet bereits heute schon die Möglichkeit, das jeder interessierte Bürger an Entscheidungsfindungen teilnimmt. Eine parlamentarische Demokratie mit Delegierten ist nicht mehr zeitgemäss, zumal das zeitlich begrenzt erteilte Mandat in vielen Fällen missbraucht wird um Klientelpolitik zu machen.

Die Meinungsbildung die bis vor 20 Jahren eher durch grosse Medienhäuser ablief ist heute längst nicht mehr so uniform. Blogger, Facebook, Twitter und wie sie alle heissen können von der kleinen Grillparty bis hin zum Riesenevent oder zur Grossdemonstration aufrufen. Die Vielfalt der Meinungen ist grösser, vielleicht nicht richtiger aber auf jeden Fall pluralistischer.

Da jede Meinung ihre Vertreter findet und es Menschen gibt die ihre Verschiedenheit recht gerne und ausgiebig zelebrieren, wird es immer mehr und zahlreichere politische (und unpolitische) Gruppierungen geben. Ein 2-3 Parteiensystem auf politische Eben wird dieser Gesellschaftsrealität allerdings nicht mehr gerecht. Es wird zu einer Zersplitterung oder Zerfaserung der Parteien kommen müssen... vor allem sowohl links als auch rechts der politischen Ausrichtungen, denn weder CDU noch SPD sind derzeit wirklich in diesem Spektrum noch vertreten (alles Parteien der "Mitte", wobei "Mitte" auch Synonym für Inkompetenz, auslebte Mittelmässigkeit und Klientelpolitik je nach Windrichtung verstanden werden kann).

Weiterhin kann und wird es sicherlich früher oder später zu einer Gegenbewegung kommen, die die Bürgerrechte wieder mehr und stärker in den Vordergund drängt. Durch die Sicherheits- und Antiterrorgesetze der letzten Jahre wurden sowohl die Bürgerrechte als auch die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit immer wieder und teilweise durchaus erfolgreich angegriffen und eingeschränkt.
Die Piraten die eine programmatische Affinität zu diesen Themen haben sind nur eine Bewegung die sich jetzt manifestiert. Durch die zunehmende Verschärfung und den immer wieder darauf folgenden Missbrauch dieser Gesetze ist fest damit zu rechnen das sich im geschützten Ecosystem des Internet eine Bewegung entsteht die sich gegen diese Tendenz richtet (Anonymous?).

Fortsetzung folgt...

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Die irrationale und unnötige Angst vor abstraktem Terror - Quarks & Co: Terrorangst

Terroralarm in Deutschand! - Update

Na endlich haben es die Geheimdienste wieder geschafft! Wie der SpiegelOnline berichtet ist es dem BKA gelungen (hey, sonst gelingt denen doch nichtmal der Morgenkaffee!) ein "verdächtiges Gepäckstück sicherzustellen.

Was für das BKA unter die Definition einer potentiell gefährlichen Bombe fällt, wird von den meisten Menschen wahrscheinlich als digitale Personenwaage oder elektronischer Brieföffner wiedererkannt, aber lassen wir Diskussionen über die Effizienz des BKA, schon in Sachen Jagd auf Kinderporno-Seiten im Internet hat sich das BKA mehrfach durch ruhm- und erfolgreiche Einsätze als das beweisen, was das BKA nunmal ist: effizient und absolut durchsetzungsfähig sowie personell und technisch jedem anderen hoffnungslos überlegen...
so scheint zumindest der derzeitige Clown von Innenminister das BKA zu sehen, für den Rest der Menscheit ist das ein idiologisch verblendeter Haufen Beamter die mit Ihrer Zeit nichts verfnünftiges anfangen können/sollen und seither clandestin planen Zensur und Totalüberwachung zu fordern und einzuführen.

Die so oft beschworene Bedrohung ist inexistent und dennoch in der propagierten Art notwendig und gewollt. Die kollektive Angst macht es Politikern möglich mit Salamitaktik neue Sicherheits- und Überwachungsgesetze auf den Weg zu bringen, die Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu beschränken, zu reduzieren oder sogar auszusetzen und die Bürger zu konditionieren sich nicht gegen den wohlwollenden Übervater-Staat aufzulehnen.

Jede bisher getroffene Massnahme zur "Terrorabwehr" hat die Bürger mehr getroffen und hat dem Volk mehr geschadet, als alle terroristischen Anschläge zusammen. Diese Massnahmen sind in keinem Fall zielführend gewesen und sollten es auch niemals sein! Man kann damit denn auch wunderbar Zufallsfunde generieren. Ist doch praktisch, wenn man Recht und Gesetz je nach Terrorlage verbiegt bis das arme verdrehte Kreuz der Justitia zu brechen droht.

Ich frage mich wie lange es dauert, bis die innenministerialen Terrorankündigungen endlich mal auf einer dieser Internet-Hoaxlisten erscheinen... schliesslich haben sie den gleichen Wahrheitsgehalt wie eine Mail eines Prinzen aus Nigeria der einem einen Teil der Erbschaft abtritt oder einen Gewinnbenachrichtigung einer Lotterie an der man niemals teilgenommen hat.

Eine abschliessende Frage bleibt allerdings: Warum unternimmt die breite Masse des "Stimmviehs" nichts gegen diesen Überstaat, der sich seit gut 20-30 Jahren in die absolut falsche Richtung entwickelt?
Ist der "typische Deutsche" tatsächlich ein Untertan?
Kommentare erwünscht...

Nachtrag: Wie gerade berichtet wird, entblöden sich derzeit immer mehr Politiker & ähnliches Gesocks mal wieder die Vorratsdatenspeicherung und ähnliche kleine Spässe zu fordern. Abgesehen davon, das die VDS noch niemals ein konkretes Ermittlungsergebnis gebracht hätte (oder einwandfreie Indizien oder überhaupt einen verwertbaren Hinweis!) ist den Politikern (und so mancher Journallie) jede Situation Recht um die VDS, Zensur, oder weitere "Sicherheitsmassnahmen" zu fordern. Warscheinlich kann man demnächst sogar Klimawandel und Ölpest bekämpfen, dann Vorratsdatenspeicherung und Netzzensur.

Wobei... ob wir anhand der Vorratsdaten und der Möglichkeit das jemand ganz bestimmte Daten "leaken" könnte auch so manche politische Entscheidung bis hin zum Schreibtisch des jeweiligen Lobbyisten zurückverfolgen könnten... hat jemand CDU, FDP und SPD sowie die Grünen mal DARAUF hingewiesen?  

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Kalter Hund, kalte Schulter oder eiskalte Lügen? #terrorgefahr #deMaziere

Ich habe mir mal das Video der Pressekonferenz angesehen, auf der Innenminister de Mazière von der "drohenden Terrorgefahr" sprach.

Was mir dabei auffällt ist die beinahe vollkommene Abwesenheit einer gewissen emotionalen Spannung die man ja erwarten kann, wenn einer (besorger) Innenminister dem Volk bzw. der Presse erzählt es würde eine unmittelbare Gefahr drohen.
Davon ist allerdings nicht viel zu spüren, entweder glaubt dieser Mann selber kein Wort von dem, was er da vorliest (hat die rechte Schulter da gezuckt?) oder er ist emotional an der Sache vollkommen unbeteiligt, also auch in keinster Weise besorgt (Betonung, Wortwahl, Kunstpausen).

Wer will, dass wir was glauben?

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Terroralarm in Deutschand!

Na endlich haben es die Geheimdienste wieder geschafft! Wie der SpiegelOnline berichtet ist es dem BKA gelungen (hey, sonst gelingt denen doch nichtmal der Morgenkaffee!) ein "verdächtiges Gepäckstück sicherzustellen.

Was für das BKA unter die Definition einer potentiell gefährlichen Bombe fällt, wird von den meisten Menschen wahrscheinlich als digitale Personenwaage oder elektronischer Brieföffner wiedererkannt, aber lassen wir Diskussionen über die Effizienz des BKA, schon in Sachen Jagd auf Kinderporno-Seiten im Internet hat sich das BKA mehrfach durch ruhm- und erfolgreiche Einsätze als das beweisen, was das BKA nunmal ist: effizient und absolut durchsetzungsfähig sowie personell und technisch jedem anderen hoffnungslos überlegen...

so scheint zumindest der derzeitige Clown von Innenminister das BKA zu sehen, für den Rest der Menscheit ist das ein idiologisch verblendeter Haufen Beamter die mit Ihrer Zeit nichts verfnünftiges anfangen können/sollen und seither clandestin planen Zensur und Totalüberwachung zu fordern und einzuführen.

Die so oft beschworene Bedrohung ist inexistent und dennoch in der propagierten Art notwendig und gewollt. Die kollektive Angst macht es Politikern möglich mit Salamitaktik neue Sicherheits- und Überwachungsgesetze auf den Weg zu bringen, die Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu beschränken, zu reduzieren oder sogar auszusetzen und die Bürger zu konditionieren sich nicht gegen den wohlwollenden Übervater-Staat aufzulehnen.

Jede bisher getroffene Massnahme zur "Terrorabwehr" hat die Bürger mehr getroffen und hat dem Volk mehr geschadet, als alle terroristischen Anschläge zusammen. Diese Massnahmen sind in keinem Fall zielführend gewesen und sollten es auch niemals sein! Man kann damit denn auch wunderbar Zufallsfunde generieren. Ist doch praktisch, wenn man Recht und Gesetz je nach Terrorlage verbiegt bis das arme verdrehte Kreuz der Justitia zu brechen droht.

Ich frage mich wie lange es dauert, wie die innenministerialen Terrorankündigungen endlich mal auf einer dieser Internet-Hoaxlisten erscheinen... schliesslich haben sie den gleichen Wahrheitsgehalt wie eine Mail eines Prinzen aus Nigeria der einem einen Teil der Erbschaft abtritt oder einen Gewinnbenachrichtigung einer Lotterie an der man niemals teilgenommen hat.

Eine abschliessende Frage bleibt allerdings: Warum unternimmt die breite Masse des "Stimmviehs" nichts gegen diesen Überstaat, der sich seit gut 20-30 Jahren in die absolut falsche Richtung entwickelt? Ist der "typische Deutsche" tatsächlich ein Untertan? Kommentare erwünscht...

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xda-developers - View Single Post - [ROM] RoDrIgUeZsTyLe™ (0.11.12) MIUIMOD [V1.8.1] BLAZING FAST & STABLE [11/16/10]

Bestes NexusOne-ROM! Absolut stabil, schnelle und angenehme UI und vor allem sehr vollständig, was die Ausstattung (Software, Funktionen) angeht.

Goodie: FM-Radio funktioniert mit diesem ROM!

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