Freitag, 25. Februar 2011

Aberkannter Doktortitel: Guttenbergs Uni im Strudel des Skandals - Politik | STERN.DE

Guttenbergs Uni im Strudel des Skandals

Die Frage die sich immer wieder stellt, die aber bis heute nicht seitens der Universität Bayreuth beantwortet wurde ist doch folgende:

Wie kann es sein, dass eine Arbeit die aus der "Synthese" von verschiedenster Autoren basiert, die verschiedenste Quellen mit und ohne wissenschaftlichen Anspruch verwendet (ohne sie als Zitat auszuweisen) und die nachweislich so gut wie ohne Eigenleistung geschrieben wurde ein kohärentes Bild ergeben, welches in der Bewertung "summa cum laude" mündet?

Hier müssen doch verschiedenste Stilarten, Denkweisen und Schlussfolgerungen und Terminologien aufgefallen sein, die sich nunmal nicht bündig in einen zusammenhängenden Text integrieren lassen.

Daher staunt der Laie und der Skeptiker fragt sich: Wer hat diese Dissertation gelesen und auf welcher (hoffentlich begründbaren) Basis ist man zu dem Schuss gekommen, dieser Arbeit die Note "cum laude" zu verleihen?

Nochmals zur Erinnerung: Jura ist ein recht überlaufenes Fach, es gibt sehr viele Studenten, entsprechend "hart" sind die Benotungsrichtlinien. Ich stelle hier einfach mal die Behauptung aus, das ein "summa cum laude" vielleicht auf 1-2% der Dissertationen zutrifft die in einem Jahrgang vorkommen.

Wie kann es also sein das im Falle eines zu Guttenberg eine Note ausgesprochen wurde die über einer 1 (magna cum laude) liegt, es sich also nicht nur um eine wirklich SEHR GUTE, sondern um eine exzellente Dissertation handelt?

Hat diese Arbeit tatsächlich jemand gelesen, oder lagen andere Motive bei der Notengebung vor?

Diese Frage muss sich die Universität Bayreuth stellen lassen, so wie man Herrn zu Guttenberg fragen muss: Wie konnten Sie sich trauen so eine Arbeit abzuliefern?

Posted via email from rafaelwv's posterous

Kommentar veröffentlichen