Donnerstag, 29. September 2011

Samsung der Verführer der Massen

Ich möchte die Beschwerde des Apple-Anwaltes paraphrasieren und gleichzeitig Samsung dazu aufrufen den daraus resultierenden Slogan als Aufmacher der neuen Werbekampagne zu verwenden:
Das Samsung Galaxy Tab 10.1 ist so gut, es sollte verboten werden.
Oder in Anlehnung an die Autowerbung:
Samsung - Tabletemoción


Zu dem Streit Apple vs Samsung siehe auch:

iWeltherrschaft, iGrössenwahn und iDolatrie
Apple vs Samsung - Apple bekommt Recht aber alle Parteien verlieren

via Google+


Sonntag, 25. September 2011

Die Taz, Veganer, Teilzeitveganer und die Welternährung


"Wir können aber sieben Milliarden Menschen auch dann nicht ernähren, wenn wir nur noch die Hälfte Fleisch essen."

Diesen Unsinn bekommt man immer mal wieder vorgebetet. Es seien nicht genug Resourcen da, alles wäre zu knapp, nur weil die westliche Welt (und seit neustem auch China und Indien) immer mehr Fleisch verlangt und Fleisch isst, würde die Welt hungern müssen.

Dabei ist schon seit Jahren klar: Es wird mehr als genug Nahrungsmittel produziert um jedem Menschen genug Nahrung zuzuführen, wenn man denn nur wollte! Tatsächlich ist es aber zum einen nicht wirtschaftlich interessant die Hungernden dieser Welt zu ernähren.

Wo ist der Profit wird sich die Weltwirtschaft fragen und dies zu Recht! Allerdings stellt sich seinerseits die Frage ob es überhaupt ethisch ist für die reinen Grundbedürfnisse der menschenwürdigen Ernährung, und damit sind nicht nur Tofuwürstchen gemeint, Profit zu erwarten.

Die Welt funktioniert, leider, nicht so wie Idealisten es sich wünschen. Es ist aber nicht hilfreich wenn Veganer, Flexitarier, Vegetarier oder Weltretter meinen uns erzählen zu müssen es würde reichen wenn wir auf Fleisch (Wurst, Käse, Milch, Eier) verzichten würden damit der Hunger auf der Welt aufhört. Dies ist eine dreiste Lüge, die nur dazu dient das Gewissen eben derjenigen zu erleichtern die sich diese Art der Selbstkasteiung zur Weltentrettung auferlegen. Ändern wird sich dadurch aber nichts!

Erst wenn in jedem einzelnen die Erkenntnis gereift ist, das es mehr als genug Nahrungsmittel gibt, das genug produziert wird um wirklich jeden Menschen gut zu ernähren, dann kann man angehen etwas zu ändern.

Letztendlich kennen wir die Predigten der Gewissensveganer doch schon längst: Erleben wir nicht jedes Jahr den Apell der Industrie, der Arbeitgeber und der Sozialverbände das Bescheidenheit bei den Lohnforderungen notwendig ist um Arbeitsplätze zu erhalten? Das Lohnverzicht und Mehrarbeit neue Jobs schaffen? Das alles nur besser wird, solange die Einkommen der arbeitenden Bevölkerung geringer werden, da so die ominöse Produktivität gesteigert wird?

Tatsächlich ist es genau der gleiche Diskurs, aber das daraus resultierende Handeln macht die Arbeitenden ärmer, lässt sie aus der "Mittelschicht" heraus- und in das Prekariat hineinfall und löst dennoch nicht die Probleme auf dem Arbeitsmarkt, statt dessen werden diese nur noch gravierender: Die Reichen werden immer reicher, die nicht-reichen werden arm und ärmer, sie soziale Schere entsteht erst, dann öffnet sie sich und letztendlich klafft ein Unterschied der kaum noch zu überbrücken ist. Die Lösung ist korrekte Umverteilung.

Umverteilung ist auch die Lösung gegen den Hunger in der Welt. Allein mit den Nahrungsmitteln die jeden Tag von Supermärkten und Gemüsegrosshandlungen entsorgt werden liessen sich so manche Nationen ernähren. Von den Mengen an Rohstoffen die Spekulanten seit neustem horten um neue Höchstpreise an den Warenterminmärkten zu erzielen liessen sich schlimmste Katastrophen vermeiden.

Was jeden Tag aussortiert wird, weil es kosmetischen Anforderungen nicht entspricht (Gemüse, Obst, Fleisch, Eier, etc) könnte mit sicherheit so mancher Hungernde von seinem Leiden erlöst werden. Aber es widerspricht wirtschaftlichen Interessen.

Frisch auf den Müll: Die globale Lebensmittelverschwendung (Taste the Waste) - Teil 1

Frisch auf den Müll: Die globale Lebensmittelverschwendung (Taste the Waste) - Teil 2

Frisch auf den Müll: Die globale Lebensmittelverschwendung (Taste the Waste) - Teil 3

Frisch auf den Müll: Die globale Lebensmittelverschwendung (Taste the Waste) - Teil 4

Streitgespräch: Veganer vs. Flexitarier: "Man muss einen Cut machen!" - taz.de
Nur halb so viel Fleisch essen - oder gar keins mehr? Katharina Rimpler plädiert für Halbzeitvegetarismus. Christian Vagedes bleibt Vollzeitveganer. Ein Streitgespräch.

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Google Wallet - Banken und Sparkassen fürchten sich

Heise.de schreibt:
"Die Zahlungshoheit und die damit verbundene Datensicherheit müssten immer bei den Banken liegen [...]"

Sicherlich muss die Zahlungshoheit bei den Banken liegen, zumindest aus der Sicht der Banken und Sparkassen, vorallem wenn, oder besser falls, die Banken und Sparkassen die nächsten Jahre überleben wollen. Denn die eine Dienstleistung die die Banken "too important to fail" macht ist die tatsächliche Abwicklung der (Geld-) Transaktionen, egal ob Bargeldverwaltung, Bargeldverschiebung, Überweisungen, Abbuchungen etc.

Etabliert sich aber ein alternatives System (oder gar eine alternative Währung), welches zwar anfangs bankengestützt funktioniert, aber konzeptionell derart gestaltet ist, dass die Figur der Bank im Transaktionssystem de facto an sich überflüssig ist/wird, so wird den Banken die eine, die einzige (!), Existenzberechtigung genommen die sie überhaupt noch haben.

Denn alle Macht der Banken konzentriert sich um das eine Thema: Transaktionsverwaltung. Wird dieses obsolet geht die gesamte Privatkundenbranche in die Knie und ohne diese, könnten Investmentbanken nicht mehr leben denn sie sind seit Jahren in Wirklichkeit Pleite und werden nur wegen dem Kundengeschäft als Finanzzombies am Leben erhalten immer am Tropf der Bankenrettung, selbst wenn diese im Gewande einer Länderrettung (Griechenland, Portugal, Irland, etc) daherkommt.

Wird das Transaktionsgeschäft von den Banken entkoppelt, verlieren sie ihre Daseinsberechtigung. Ob die Lösung Google Wallet sein wird? Wahrscheinlich nicht. Aber eventuell wird irgendwann jemand eine kleine aber geniale Idee haben, eine die vielleicht in die selbe Richtung geht wie Bitcoin, aber etwas anders, etwas simpler realisiert werden kann. Vielleicht ist die Lösung eine frei konvertierbare "Zeitwährung"? Wer kann das heute wissen? Die Theorie das Banken wie wir sie Heute kennen eines Tages unnötig ja sogar überflüssig sein könnten ist nicht neu, dass die Banken an Ihrer Demontage derart mitwirken wie in den letzten Jahren der "Weltfinanzkrise" wird hoffentlich in absehbarer Zeit dazu beitragen das Banken weniger wichtig für die Welt werden als sie es heute noch sind.

Donnerstag, 22. September 2011

Ups. Da ist mir doch was in den Chat zur Facebook F8 reingerutscht... SCNR

Warum man sich irrt wenn man glaubt in einem Rechtsstaat zu leben

"Ein Rechtsstaat ist ein Staat, in dem die Staatsgewalt an das Recht gebunden ist" (Quelle: Wikipedia -http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsstaat)

Folgt man dieser Definition und geht weiterhin von der Prämisse aus, das die Rechtsstaatlichkeit nicht von einem überpositivem Recht sondern von Recht im Sinne des Gesetzes ausgeht, so würde ich die Behauptung Deutschland (oder auch Spanien) sei ein Rechtsstaat als durchaus hypothetisch zurückweisen.

Abgesehen davon das die Exekutive das Recht oft in die eigene Hand (Faust) nimmt, Gesetze selber auslegt und die Anwendung reichlich willkürlich bestimmt, so ist die Legislative schon lange nicht mehr an Recht und Gesetz gebunden, es wird regiert unter dem Primat der "Alternativlosigkeit", die den Rechtsstaat ad absurdum führen, nur das Bundesverfassungsgericht hat, zumindest in Einzelfällen, die schlimmsten Verstösse gegen das Rechtsstaatlichkeitsprinzip abgefangen. Bis auf einige wenige Ausnahmen, die Massnahmen die die EZB und die jeweiligen EU-Rettungsmassnahmen betreffen, die ich als nicht vom GG abgedeckt ansehe, aber in der Hinsicht ist das Bundesverfassungsgericht anderer Meinung (was nicht bedeutet das die damit Recht hätten, sondern nur das dieses Vorgehen wahrscheinlich Alternativlos war).

Unterdessen haben wir ja noch die Judikative, die in einem Rechtsstaat eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Da gibt es das Landgericht Hamburg welches sich immer wieder aufs neue bemüht zu zeigen das Rechtssprechung mit "Recht haben" überhaupt nichts zu tun hat und im Zweifel nicht einmal mit Recht und Gesetz. Besonders bekannt sind die wirklich interessanten Entscheidungen des Richters A. Buske, die ich selbst Nichtjuristen wirklich sehr ans Herz legen möchte: Wahrscheinlich haben sie nach der Lektüre noch nie so oft den Kopf geschüttelt.

Ist es also verwunderlich wenn Polizisten in "präventiver Gefahrenabwehr" einem 15-jährigem "nicht vermeidbare Zwangsmassnahmen" angedeihen lassen, weil er sich im Zweifel der Verhaftung "widersetzt" hätte?

 

via: RT @tr4nt0r: Ich habe Angst vor der Polizei. Das sollte in einem Rechtsstaat nicht sein. http://bit.ly/obrRt6 "Sie fragt vergeblich nach dem Namen und der Dienstnummer des Beamten." Mit der Polizisten-ID wäre das anders

 

Veröffentlicht auf G+: https://plus.google.com/u/0/114575233187941940592/posts/N7FrHvwd5pQ

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Dienstag, 20. September 2011

iWeltherrschaft, iGrössenwahn und iDolatrie

Ich musste jetzt wirklich mal einen Blick auf diese Webseite "Cult of Mac" riskieren... Leute, wisst ihr was armseelig ist? Nein, nicht die Fans von DSDS (OK, doch), aber diese religiöse Scheisse, die ist echt armseelig.

Ich dachte bisher der einzige Deppenkult, der als einzigen Daseinszweck seinen Kunden so offensichtlich das Seelenheil mittels Geldausgeben indoktriniert, sei Scientology aber jetzt weiss ich das Apple-Jünger sich eine E-Meter-App kaufen würden, wenn es sie denn nur gäbe und sie von Steve dem iMessias persönlich für den Appstore freigegeben wäre.

Wahrscheinlich beten die iJünger und iApostel auch dreimal täglich gen iCupertino, knieend auf einem aus Smartcovers geklöppeltem iGebetsteppich, das iPhone in der rechten und das iPad in der linken iHand und bitten um die iGebote und die nächste iOffenbarung, die garantiert magisch sein wird, oder viel besser noch iMagisch.

Ich persönlich finde ja jeden Markenkult ein klein wenig suspekt, andererseits liegt die Idolatrie nun mal in der menschlichen Natur, also kann man nicht allzuviel gegen die ganzen Bekloppten machen, aber frei nach Paracelsus:


Man kann es auch gehörig übertreiben!

Ich warte ja nur noch auf den Tag an dem Apple, die es ja erfolgreich geschafft haben Computer zu ruinieren, Betriebssysteme kaputtzumachen, MP3-Player zu überteuerten Lifestyleproduken aufzuhypen und aus dem fröhlichen Wildwuchs der Smartphonedesigns und Technologien eine Monokultur gemacht haben, endlich die iNahrung und das iGetränk herausbringt und das Leben mit dem iSterben beschliesst, natürlich nur im iSarg.

Auf iToilettenpapier und den iRasierer müssen wir dann auch nicht mehr lange warten.

Mittwoch, 14. September 2011

TV muss sterben, damit (gute) Formate leben können!

Warum ich aufgehört habe TV zu sehen, habe ich hier bereits geschrieben. Allerdings bin ich inzwischen der Meinung, dass das TV ingesamt aufhören sollte zu existieren, zumindest das was wir als TV kennen.
Zum einen, weil die tatsächliche Qualität des ausgestrahlten Programms immer weiter abnimmt, waren es damals noch Super-Nanny, Peter "Flipchart" Zwegat und die "RTL-Nachrichten" die mich hauptsächlich echauffierten, so ist heute 99,8% der Sendezeit mit Schund, Müll und Dreck gefüllt. Zum anderen ist nicht einmal die Werbung interessant im deutschen TV. Liebe Werber, das können andere Nationen besser als ihr!
Im TV bestimmen Quoten was Erfolg hat und was nicht. TV-Quoten werden "ermittelt" mit der Hilfe von Musterhaushalten, deren TV-Verhalten in Echtzeit verfolgt wird. Allerdings sind dies erstaunlich wenig Musterhaushalte, wenn man sich mal die Daten der GFK und von AC Nielsen so anschaut.
Dieses Verfahren ist in allen Ländern gleich und es sorgt dafür, dass wirkliche gute Serien (Boston Legal, V, Lie to me, Flash forward) abgesetzt werden, obwohl es eine starke und interessierte Fangemeinde gibt oder dass weltweit erfolgreiche Serien (Doctor Who) in Deutschland nicht im FreeTV ausgestrahlt werden, weil der Sender, der die Rechte hat (Pro7) zu dumm ist diese gut zu vermarkten, während die Konkurrenz (RTL2) die schlechtere Spinoff-Serie (Torchwood) erfolgreich an den Start brachte und sogar schon drittverwurstet.
TV-Quoten bescheren uns altersheimgerechtes Programm im ÖR und DSDS und Prekariats-TV bei den Privaten. Das ist der Grund, warum TV so wie es ist sterben muss. Besser heute als morgen. Im TV sollten Nachrichten laufen. Echte Nachrichten, nicht das was RTL, NTV und n24 als Nachrichten bezeichnen. Im TV sollten Dokumentationen laufen, neue Formate experimentell gezeigt werden, es sollten Bildungsprogramme laufen... weil es geht und weil es sinnvoll ist!
Was die Serienformate betrifft, die Gameshows, die guten und die schlechten Seiten... Liebe TV-Macher: Setzt euch echtem Wettbewerb aus und geht ins Netz! Macht eure Serien und Shows im Internet verfügbar! Das würde es Nischenprodukten erlauben sehr erfolgreich zu sein (warum auch nicht, jede Nische kann verdammt gross sein, wenn man weltweit senden kann), es gibt keine Sendezeitenprobleme, keine Probleme einen "Slot" zu bekommen oder auf welchem Kanal man läuft.
Wir, die Zuschauer, wollen unsere Serien sehen wann und wo wir wollen (achja, wenn ich an "geofucking" denke, geht nicht über Start, nehmt keine 4000$ ein und geht bitte gleich sterben, danke). Wir wollen alle als Zuschauer wahrgenommen werden und nicht nur in Form einer ausgewählten Familie die uns angeblich repräsentiert. Quotenmessung im Web kann ganz einfach und sehr zuverlässig sein, denn wer den Stream wechselt ist weg als Zuschauer. Wer nicht hinklickt ist auch kein Zuschauer. Wer weiss welche Überraschungen wir erleben würden? DSDS mit Superquoten (bei den intellektuell Benachteiligten und Schmerzbefreiten) aber kaum Werbepartnern, eine wiederauferstandene Serie im Stile von V oder FarScape mit wenig Zuschauern (Geeks, Nerds, Fans) die aber gerne Geld ausgeben für Gadgets, Hardware, Computer, Smartphones und Fanartikel. Schöne neue TV-Welt, in der man mit Werbung wieder richtig Geld verdienen könnte, würde man es denn richtig anpacken. 
Man stelle sich vor, wie viele "Sender" konkurrieren könnten und wie jede Zielgruppe bedient werden kann, ohne die andere vor den Kopf zu stoßen... und wir haben im Jahr 2011 immer noch RTL, Sat1, Pro7 sowie die GEZ-Vampirsender ARD, ZDF sowie die angebundenen ÖR-Sendeanstalten.
Es wird Zeit. Das TV so wie wir es kennen muss sterben, besser heute als morgen.

Freitag, 9. September 2011

Apple vs Samsung - Apple bekommt Recht aber alle Parteien haben verloren

Es gibt gute Verlierer und schlechte Verlierer, so heisst es. Samsung und die Android-Fraktion werden derzeit als schlechte Verlierer abgetan, schliesslich habe Samsung ja angeblich bei Apple abgekupfert usw. Lassen wir das einmal so dahingestellt. Es gibt gute Gewinner und schlechte Gewinner, die Apple-Fanboys (oder sollte ich "Hater-Gemeinde" sagen?) beschränkt sich jetzt darauf alles was kein Apple-Tablet ist als gemeine (und auch noch minderwertige!) Raubmordkopie hinzustellen. Auch kein guter Stil. Apple hat den Rechtsstreit, vorläufig, gewonnen und dennoch hat es nur Verlierer gegeben. Apple verkörpert jetzt genau das, was Apple seinerzeit nie sein wollte, der gemeine Unterdrücker, Bolide, Goliath (und man war doch so gerne der Underdog, wenigstens früher einmal), dann nochmal Apple, weil es den Eindruck hinterlässt Samsung hätte Apple mit dem Samsung Galaxy Tab 10.1 und 7.7 weit hinter sich lassen können wenn es bei der ganzen Sache "fair" zugegangen wäre und Apple hatte es unbedingt nötig "schmutzig" zu spielen. Samsung hat, vorläufig, verloren, weil das Samsung Galaxy Tab 10.1 in Deutschland nicht weiter verkauft werden darf, eventuell in ganz Europa bald nicht, in Australien... die gesamte Entwicklung, Produktion, Marketing... das alles kostet Geld, welches dann nicht wieder erwirtschaftet wird. Nicht gut. Die Kunden haben verloren: Sie haben weniger Auswahl. Weniger Konkurrenz macht den Platzhirschen (oder Monopolisten?) träge. Innovationen kommen seltener, Produkte können teurer bleiben als sie sein müssten und aufgrund mangelnder Konkurrenz kann man sich ganz auf das Geldverdienen konzentrieren. Google hat verloren, denn man sah sich nicht gezwungen Samsung beizustehen und Druck auf Apple auszuüben. Google sollte sich überlegen ob man bestimmte besonders gefragte mobile Dienste weiterhin in vollem Umfang auch auf iOS anbieten möchte, oder ob man solche Dienste nicht strategisch kappt bzw. das Release verzögert um die eigene Plattform, also Android, zu bevorzugen. Weiterhin sollte sich Google überlegen ob man nicht einige Grundsatzpatente und Schutzschriften die man durch Motorola erhalten hat und die den esentiellen Mobilfunkbereich betreffen (GSM, 3G, Datenverkehr, Telefonie, etc) gegen Apple in Stellung bringt. Android hat verloren - Vertrauensverlust bei Kunden, Herstellern, Entwicklern. Wenn ein Ökosystem mit Geschmacksmustern und Patenten so stark angreifbar ist, dann fragt man sich welche Gefahren man eingeht diese Plattform zu verkaufen, zu kaufen oder darauf zu entwickeln. Planungssicherheit ist wichtig. Siehe WebOS. Es bleibt zu hoffen das beim OLG der Firma Apple das gesamte Verfahren um die Ohren fliegt und dies in Alicante genauso gehandhabt wird. Oder das Samsung sich überlegt eventuell keine Komponenten mehr für Apple herzustellen und selbst wenn, dann nicht in der gewohnten Qualität und zu dem gewohnten Preis.

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